Texte

 
Neue Bildtechniken, neue Bildlektüren 
Über heutige Bilderkriege, Digitaltechniken der Romantik (Schelling), den Künstler Bernhard Johannes Blume und die Unbesiegbarkeit von Terminatoren  der zweiten Generation nach Arnold Schwarzenegger. (Vortrag in der Kunsthalle Bremen)
 
Ohne Bilder
Über den "Widerstreit", Lyotards Meditationen "nach" Auschwitz und die zeitliche Struktur des "Erhabenen" bei Kant. (Vortrag auf dem Hamburger Lyotard-Symposion)
 
Die Kriege Carl Schmitts
Zur Hobbes-Rezeption Carl Schmitts, dem konstitutiven Antisemitismus seines Begriffs des staatlichen Souveräns, den Bühnen des Krieges und den Verschwiegenheiten der Vernichtung. (Veröffentlicht in der Zeitschrift SPUREN).
 
Mit Fichte ins Kino
Die Geburt der Nation aus dem Geiste des Lichtspiels. Vortrag am Hamburger Institut für Sozialforschung über Fichtes "Reden an die deutsche Nation" und einige Ereignisse des Jahres 1989
 
Sponte 
Ulrich Sonnemanns Philosophie des Unverfügbaren, der zufolge das aristotelische autómaton einen anderen, nicht-instrumentellen Begriff der Maschine nahelegt. (Beitrag zu einer Festschrift für Ulrich Sonnemann)
 
Die Schrift zustellen
Ernst Blochs Philosophie des "Wir", eine häretische Lektüre des Cartesianismus der Utopie und einige Implikationen des Technischen. (Vortrag vor der Ernst-Bloch-Gesellschaft in Ludwigshafen)
 
Sprache, Technik, Kunst
Gespräch mit Vilém Flusser über Fragen der Übersetzung, der Sprache und die Unausstehlichkeit Heideggers. (Veröffentlicht in Flussers "Zwiegesprächen", European Photography)
 
Über die Bilder Jörg Sasses
Über den Künstler Jörg Sasse (Düsseldorf) - Kunst, Fotografie und Computertechnik unter Bedingungen der "universalen Maschine". (Vortrag im Kunstverein Oldenburg)
 
Die Unmöglichkeit des Bildes 
Über die Frage, was die Dinge ohne uns machen, das Symbolische und die Enttäuschungen , die sich in der Kunst notwendig zutragen - mit Lacan
 
Ist Medientheorie ontologisch? 
Über die aristotelische phorá und einen Entzug der Orte, der alle Theorie der Medien der Ontologie entwindet und damit einer "anderen Frage" aussetzt. (Vortrag auf dem HyperKult-Symposion in Lüneburg)
 
Antlitz und erste Gewalt
Gespräch mit dem französichen Phänomenologen Emmanuel Levinas über Ethik und Ontologie (veröffentlicht in der Zeitschrift SPUREN , frnz. in LA DIFFERENCE COMME NON-INDIFFERENZ (ed.Kimé).
Das Licht, die Stimme

Zur impliziten Medientheorie in Kants Begriff der Aufklärung: Weshalb das Geschäft mündlich abläuft, Aufklärung dagegen schriftlich oder telegrafisch unterbricht - oder weshalb Recht zwar gesprochen wird, Gerechtigkeit jedoch insistiert. (Vortrag an der TU Harburg zum Symposion "Aufklärung im 21. Jahrhundert" - Veranstaltet von der TU in Zusammenarbeit mit der Patriotischen Gesellschaft Hamburg).

Lob des Spiels
Über einige Differenzen im Begriff des Spiels unter Bedingungen digitaler Medialität, die Beziehungen von Benutzeroberflächen und Zufallsgeneratoren, zur Architektur von "Mensch ärgere dich nicht" und weshalb Entwürfe einer "Kulturtheorie" ebenso Verlegenheitslösungen sind wie Parolen der "Interdisziplinarität". - Vortrag an der Universität Dortmund
Bewegung. Die Wege Heideggers
Über Heideggers Nationalsozialismus, seine Einführung in die Metaphysik von 1935, den "Dreiweg" des Parmenides und die verschwiegene Differenz, die es weder mit dem "Anfang" noch einer "Größe" etwas sein läßt, die "im Sturm" zu stehen vermeint. (Vortrag an der Universität Hamburg, 23.5.2003)
Die Maschine, der Geist und die Lustgärtnerei
Über die kleine Maschine, die Kant in der Dritten Kritik installieren muß, um die ästhetischen Vermögen zu erzeugen, einen rätselhaften Mehrwerts an Kraft, den sie dabei erzeugt und in Metaphern und Metonymien verteilt, um in deren Schnittpunkt ein "X" zu markieren, das sich als "Xenos", "Gast" liest. (Beitrag zur Festschrift zum 65. Geburtstag von Hans-Dieter Bahr)
Eine différance der Werte. Marx mit Derrida
  Zur Metaphysik des "Wert"-Begriffs bei de Saussure und Marx, der verschwiegenen "Arbeit" einer différance im Innern sprachlicher und wirtschaftlicher Ökonomien und ihrer Analyse bei Jacques Derrida: und welche Konsequenzen sich daraus für ein Denken der "kommenden Revolution" ergeben. (Beitrag zum Sammelband Mnema. Derrida zum Andenken (transcript 2007)
Spermatologie und Krise
Vom Zinskapital als der "Mutter aller verrückten Formen" (Marx), die beständig nach einer "Schwängerung" durch den väterlichen Samen verlangt - darin die Schreibszene Platons wiederholend, des ersten Analytikers der gegenwärtigen Kredit- und Finanzkrise: und weshalb sich dieses Gesetz des Vaters disseminiert (Derrida) und so erst andere Wege aus der Krise eröffnet als bloß reformistische. (Vortrag auf einer Marx-Tagung der Universität Frankfurt/Oder)
Die Sache des Inmitten
Weshalb die "Sache des Inmitten" keine Sache ist, die in Erscheinung treten würde, Medientheorie insofern ein metaphysisches Erbe antritt, das sich in technischen Bestimmungen nicht erschöpft; weshalb sie sich vielmehr selbst erschöpfen muß, sofern sie nicht reflektiert, was bei Heidegger "Seinsvergessenheit" heißt, mit Nancy besser "Inter-Vergessenheit" genannt werden sollte. (Vortrag auf einem medientheoretischen Symposion der Universität Basel)
Einschnitte des Technischen
Zum Gefüge von Differenz und Wiederholung von Teilung und Mit-Teilung in Heideggers Sein und Zeit, der dort ungelösten Problematik des Mit-Seins und Mit-Da-Seins und den techno-medialen Implikationen, die Jean-Luc Nancys Subversion der Existentialanalytik im Zeichen des "Mit" freisetzt. - (Vortrag auf einem Symposion der Universität Basel)
Maschinerien des Blicks
Zur cartesischen Anordnung von Sehen und Blick bei Lacan, dem göttlich verbürgten lumen naturale des Realen und dem Zerfall, der eine symbolisch verfasste Ordnung "nach dem Tod Gottes" ausgesetzt ist. (Vortrag auf einem medienphilosophischen Workshop an der Universität Potsdam.)
Virtualität und Kontrolle
Über einige Strukturen gegenwärtiger Kontrollgesellschaften, wie sie sich im Anschluss an Thesen von Gilles Deleuze aus dem Jahr 1990 zeigen, über die Hybridität von Geld- und Computermedien, die den techno-medialen Begriff des Kapitals ausmachen, und zu Elementen des Widerstand und der Revolten, wie sie aus der unbeherrschbaren Virtualität der Zeit gegen Versuche aufsteigen, sie in technologischen Virtualitäten kontrollierbar zu machen. (Einzelvortrag an der Universität Basel)
Geistesgegenwart
Über die Zeitschriften Fragmente (Kassel) und Spuren (Hamburg), einige Diskurse der 80er Jahre und die Bedeutung, die Ulrich Sonnemanns Kassler Lehrtätigkeit für eine Akzentuierung dessen gehabt hat, was Jacques Derrida Die unbedingte Universität nannte: Vortrag zum Abschiedssymposion für Georg Christoph Tholen an der Universität Basel